Unter dem Begriff „Pflegemittel“ werden verschiedene Cremes, Salben und Lotionen zusammengefasst, die der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der natürlichen Beschaffenheit der Haut dienen. Die Auswahl der entsprechenden Pflegemittel sollte deshalb individuell auf den Hauttyp abgestimmt sein und gegebenenfalls ein Hautarzt oder Kosmetiker beratend hinzugezogen werden. Eine gesunde Haut bedarf in der Regel keiner zusätzlichen Fettzufuhr. Bei den meisten Menschen ist die Haut jedoch gerade im Bereich des Gesichts, Halses und den Händen stärkeren Belastungen ausgesetzt. Nach langem Sonnenbaden bedarf die Haut einer Flüssigkeitszufuhr. Eventuell können bestimmte Medikamente und Wirkstoffe gezielt über die Haut verabreicht werden, um so in das Blut zu gelangen. Zum Erhalt bzw. zur Korrektur des Säure-, Wasser- und Fettschutzmantels werden verschiedene Präparate angeboten:
Wasser-in-Öl-Emulsion: Der Fettanteil in diesen Produkten ist relativ hoch. Typischerweise findet man diese Zusammensetzung in Nachtcremes.
Öl-in-Wasser-Emulsion: Der Wasseranteil ist höher als der Fettanteil bei diesen Produkten. Typische Produkte sind Tagescremes oder Reinigungsmilch.
Ölbad: Bei extrem trockener Haut empfiehlt sich ein Ölbad, das max. jeden zweiter oder dritten Tag wiederholt werden kann. Dabei legt sich das mit dem Wasser vermischte Öl auf die Haut und ermöglicht so die Fettung.
Alkoholische Lösung: Der Alkohol entzieht der Haut Fett und hat neben seiner kühlenden auch eine desinfizierende Wirkung.
Puder: Puder schützt die Haut z.B. vor mechanischen Einwirkungen. Er wird nur dünn aufgetragen und kann al Träger für Arznei-, Farb- oder Duftstoffe eingesetzt werden. Daneben kann Puder keimhemmende Zusätze enthalten.